{"id":682,"date":"2019-01-19T16:44:00","date_gmt":"2019-01-19T14:44:00","guid":{"rendered":"http:\/\/medientheologe.de\/cms\/?p=682"},"modified":"2021-12-17T19:44:32","modified_gmt":"2021-12-17T17:44:32","slug":"startrek-theologie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/?p=682","title":{"rendered":"StarTrek-Theologie"},"content":{"rendered":"<p>Vor einiger Zeit habe ich die alten Star Trek Filme mal wieder geschaut und bewusst auf medientheologische Anspielungen geachtet. Dabei fiel mir auf, dass zumindest die ersten sieben Filme (mit der Originalcrew) eine klare Hermeneutik von Sch\u00f6pfung \u00fcber Tod, Auferstehung, Apokalypse, Glaube an \u00dcbernat\u00fcrliches, extreme J\u00fcngerschaft, Endlichkeit und ein scheinbar perfektes Paradies zeichnen. Neben (damals) vision\u00e4rer Technik und spannenden Abenteuern tauchen also seit den 70er Jahren immer wieder zentrale Fragen auf:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-701\" src=\"http:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_der_film.svg_-300x53.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"53\" srcset=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_der_film.svg_-300x53.png 300w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_der_film.svg_-768x134.png 768w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_der_film.svg_-1024x179.png 1024w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_der_film.svg_-600x105.png 600w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_der_film.svg_.png 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Der erste Film (1979) stellt die Charakt\u00e4re der &#8222;Originalbesetzung&#8220; vor. Kirk, Scotty, McCoy, Checkov, Zulu, Pille, Ohuma, Spock. Nach einigen mehrmin\u00fctigen Kamerafahrten, die das Raumschiff Enterprise auf der gro\u00dfen Leinwand einf\u00fchren und ein paar Turbulenzen in einem Wurmloch befasst sich die Haupthandlung mit einem misteri\u00f6sen Schiff, das auf dem Weg zur Erde ist. Wie man sp\u00e4ter herausfindet, ist es eine nichtbiologische Lebensform, die auf der Erde seinen Sch\u00f6pfer sucht. Eine spannende Analogie \u00fcber rationales Denken und Spiritualit\u00e4t. Eine rein auf Logik basierende Maschine fragt nach dem tieferen Sinn seiner Bestimmung. Nur die Erkenntnis seiner Herkunft kann die drohende Katastrophe abwenden. \u00c4hnlich fragen auch wir Menschen danach, wo wir herkommen, sehnen uns nach einem Zweck und suchen den Kontakt zu unserem Sch\u00f6pfer (den viele verloren haben).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-696\" src=\"http:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_2_de.svg_.png\" alt=\"\" width=\"280\" height=\"69\" \/><\/p>\n<p>Der zweite Film (1982) stellt ein biologisches Forschungsprojekt &#8222;Genesis&#8220; vor, mit dem ungebohnte Planeten mit Leben gef\u00fcllt werden k\u00f6nnen. Sch\u00f6pfungsgeschichte live. Bei einem Test inmitten eines Planeten entsteht ein unterirdischer Paradiesgarten. Leider gibt es einen Kampf um die neue Erfindung und am Ende stirbt Mr. Spock bei der rettenden Reparatur der Enterprise. Der Sarg mit seiner Leiche wird wird auf den sich selbst \u00fcberlassenen Planeten Genesis geschossen.<br \/>\nNicht nur der Titel des ersten biblischen Buches, sondern auch das Thema von Sch\u00f6pfung und Sch\u00f6pfungsverantwortung bilden die Basis der Story, die unseren Umgang mit Gottes Sch\u00f6pfung und mit der Macht zu bebauen und zu zerst\u00f6ren anfragt. Spock zeigt die Opferbereitschaft eines &#8222;besonderen Sohnes&#8220; mit irdischer Mutter und au\u00dferweltlichem Vater, der sein zum Wohle vieler gibt. Eine parallele zu Jesu Tod am Kreuz um allen Menschen das Leben zu schenken.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-697 size-medium\" src=\"http:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_3_de.svg_-300x105.png\" alt=\"Star Trek 3 - Auf der Suche nach Mr. Spock\" width=\"300\" height=\"105\" srcset=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_3_de.svg_-300x105.png 300w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_3_de.svg_-768x268.png 768w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_3_de.svg_-1024x358.png 1024w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_3_de.svg_-600x210.png 600w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_3_de.svg_.png 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Als direkter Anschluss setzt Film drei (1984) direkt dort wieder an. F\u00fcr ein vulkanisches Ritual soll die Leiche Spocks von Genesis geborgen und nach Vulkan gebracht werden. Gleichzeitig findet ein Forscherteam auf Genesis ein schnell alterndes Kind mit den Genen Spocks. Die Sch\u00f6pfung ist aus dem Ruder gelaufen. Nach einigen quasi-weihnachtlichen Bildern und dem Opfer von Kirks Sohn David geht der Planet in einer Apokalypse unter. Captain Kirk musste dabei die Enterprise als Notzerst\u00f6rung opfern und auf einem gekaperten Klingonenschiff entkommen.<br \/>\nWie auf Jesu Tod seine Auferstehung folgt, erwacht auch Spock im k\u00fcnstlichen Paradies wieder zum Leben.\u00a0 Die Flucht erinnert an die biblische Weihnachtsgeschichte und die apokalyptische Zerst\u00f6rung der Welt entspricht der biblischen Endzeitvorstellung (auch wenn da kein Klingonenschiff vorkommt).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-698\" src=\"http:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_4_de.svg_-300x105.png\" alt=\"Star Trek 4 - Zur\u00fcck in die Gegenwart\" width=\"300\" height=\"105\" srcset=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_4_de.svg_-300x105.png 300w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_4_de.svg_-768x268.png 768w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_4_de.svg_-1024x358.png 1024w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_4_de.svg_-600x210.png 600w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_4_de.svg_.png 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Im vierten Film (1986) geht es um einen verantwortungsvollen Umgang der Menschen mit der Natur. Eine fremde Sonde h\u00e4lt Kurs auf die Erde und sendet unverst\u00e4ndliche Signale an leider bereits ausgestorbene Buckelwale, die daher nicht antworten k\u00f6nnen. Die einzige Chance, die Erde zu retten, ist es, dass die Enterprise in die Vergangenheit reist, 2 Buckelwale einf\u00e4ngt und diese zur\u00fcck in der Gegenwart der Sonde antworten. Dabei muss Kirk eine Zoologin zum Glauben daran bringen, dass er tats\u00e4chlich ein Raumfahrer aus der Zukunft ist, damit sie ihn unterst\u00fctzt. So wurde eine ausgestorbene Rasse wieder angesiedelt und gleichzeitig die Crew der Enterprise nach der Befehlsmissachtung der letzten Filme rehabilitiert.<br \/>\nWie ist es, wenn Gott uns Signale sendet, die wir nicht deuten k\u00f6nnen und sie nicht verstehen? Sind wir rational zu entwickelt und haben andere (geistliche) Antennen vernachl\u00e4ssigt?<br \/>\nUnd wie kann Gott die Menschen von seiner rational unlogischen \u00fcbersinnlichen Existenz \u00fcberzeugen und sie dazu bringen, ihm zu glauben? Oft wirkt er, wie der &#8222;Mann aus der Zukunft&#8220;, der f\u00fcr uns unverst\u00e4ndliche Dinge tut.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-699\" src=\"http:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_5_de.svg_-300x105.png\" alt=\"Star Trek 5 - Am Rande des Universums\" width=\"300\" height=\"105\" srcset=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_5_de.svg_-300x105.png 300w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_5_de.svg_-768x268.png 768w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_5_de.svg_-1024x358.png 1024w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_5_de.svg_-600x210.png 600w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_5_de.svg_.png 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Film f\u00fcnf (1989) stellt die Frage nach dem Sinn des Lebens. Ein aus rationaler Logik heraus emotional gewordener Vulkanier kapert die Enterprise, um einen mythologischen Ort im Zentrum der Galaxis zu finden. Er rebelliert im Stile eines Propheten gegen die bestehenden politischen Systeme, um seiner religi\u00f6s-philosophischen Erkenntnis nachzueifern, bringt zahlreiche Crewmitglieder durch psychologische Schmerzaufarbeitung dazu, ihm nachzufolgen und trifft am Ende einen pantheistischen &#8222;Gott&#8220;, der auf einem \u00f6den Planeten gefangen zu sein scheint. Am Ende steht die Erkenntnis, dass man Gott im gro\u00dfen Universum nicht finden kann, aber im inneren des Menschen. Viele religi\u00f6se Extremisten sind aber von ihrer pers\u00f6nlichen Gottesvorstellung so \u00fcberzeugt, dass sie daf\u00fcr alles aufs Spiel setzen, sogar t\u00f6ten und am Ende aber nur ihrem inneren Wunsch nachgejagt sind. Spannend w\u00e4re, wie der allm\u00e4chtige Sch\u00f6pfer au\u00dferhalb des Universums und der Gott im inneren des Menschen zusammenh\u00e4ngen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-695\" src=\"http:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/1920px-Star_trek_6_de.svg_-300x105.png\" alt=\"Star Trek 6 - Das unentdeckte Land\" width=\"300\" height=\"105\" srcset=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/1920px-Star_trek_6_de.svg_-300x105.png 300w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/1920px-Star_trek_6_de.svg_-768x268.png 768w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/1920px-Star_trek_6_de.svg_-1024x358.png 1024w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/1920px-Star_trek_6_de.svg_-600x210.png 600w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/1920px-Star_trek_6_de.svg_.png 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>In Film sechs (1991) bereitet sich die Crew der Originalbesetzung auf ihren Ruhestand vor. Nachdem es eine Gasexplosion im Klingonischen Gebiet gegeben hat, wird die Enterprise zu einem diplomatischen Escort-Flug geschickt, um den Klingonenpr\u00e4sidenten zur Erde zu begleiten. In seiner Kabine hat Spock ein Gem\u00e4lde der &#8222;Flucht aus dem Paradies&#8220; h\u00e4ngen, weil es ihn erinnert, dass alles endlich ist. Nach einem friedlichen Dinner wird aus der Enterprise auf das Klingonenschiff geschossen und zwei scheinbare F\u00f6derationsk\u00e4mpfer richten auf dem besch\u00e4digten Schiff ein Blutbad an. Kirk und Pille versuchen daraufhin zu helfen und werden als Pr\u00e4sidentenm\u00f6rder gefangen und verurteilt. Sie wissen, dass sie unschuldig sind, k\u00f6nnen das jedoch nicht beweisen. Im Gefangenenlager fangen sie an, \u00fcber Zukunfts\u00e4ngste und Vergebung nachzudenken und Kirk erkennt, dass er den Mord an seinem Sohn bisher nie vergeben konnte. Nur durch beherztes &#8211; und erneut regelwidriges &#8211; Verhalten kann die Enterprise die Friedenskonferenz zwischen den V\u00f6lkern retten, die von kriegerischen Fraktionen sabottiert werden sollte.<br \/>\nWem k\u00f6nnen wir vertrauen, wie universal sind &#8222;Menschenrechte&#8220; und wie schafft man es, empfangenes Unrecht zu vergeben, um frei f\u00fcr die Zukunft zu sein? Wie verhalten wir uns im Angesicht des bevorstehenden Todes und wo muss man manchmal systemische Regeln verletzen, um das System zu retten. Lutherisch gedeutet wird Kirk hier zum Reformator der Sternenflotte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-700\" src=\"http:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_7_de.svg_-300x105.png\" alt=\"Star Trek 7 - Treffen der Generationen\" width=\"300\" height=\"105\" srcset=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_7_de.svg_-300x105.png 300w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_7_de.svg_-768x268.png 768w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_7_de.svg_-1024x358.png 1024w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_7_de.svg_-600x210.png 600w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Star_trek_7_de.svg_.png 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Der siebte Film (1994) verbindet die Originalbesetzung mit der TNG-Crew (die bereits einige Jahre lang im TV bekannt ist). Die ehemaligen Helden der Enterprise kommen nochmal an Bord, um die n\u00e4chste Generation bei ihrem Jungfernflug zu begleiten. Bei einem kurzfristigen Noteinsatz k\u00f6nnen sie einige Personen aus einem kurz darauf explodierenden Schiff an Bord beamen, daf\u00fcr wird Kirk ins All gezogen.<br \/>\nIn einem zuk\u00fcnftigen Storyteil wird Captain Picard und die TNG-Crew mit der Enterprise des n\u00e4chsten Jahrhunderts auch zu einem Notfall gerufen, bei dem sie einen Wissenschaftler aufnehmen, der eine neuartige Waffe entwickelt hat, die eine Sonne ausschalten und damit ganze Systeme ver\u00e4ndern kann. Er will sie einsetzen, um in eine perfekte Scheinwelt zur\u00fcckzukommen aus der er damals von der Enterprise herausgerissen wurde. Der sogenannte &#8222;Nexus&#8220; ist eine Wirklichkeit, in der pers\u00f6nliche W\u00fcnsche in Erf\u00fcllung gehen, ohne Angst, Leid und das B\u00f6se zu erleben. Picard begegnet im Nexus dem naiv gl\u00fccklichen Kirk und kann ihn \u00fcberzeugen, dass eine Welt ohne Leid und Fehler dauerhaft nicht lebenswert ist.<br \/>\nParallel setzt sich der eigentlich rein rationale Android Data einen Emotionschip ein, wird danach eine Weile ein Sklave seiner Gef\u00fchle bis er lernt, sie zu akzeptieren und sie gleichzeitig im Griff zu haben, um eben auch rational denken und arbeiten zu k\u00f6nnen. Auch wir Menschen schwanken oft zwischen rationalen Entscheidungen und Emotionen und m\u00fcssen lernen, beide in Einklang zu bringen.<br \/>\nDie dritte (spirituelle) Komponente wird nicht direkt angesprochen. Das zeigt den Switch der Saga, die durch den Protagonistenwechsel zu einer st\u00e4rker innerweltlichen Storyline wechselt und quasi entmythologisiert wird. Auch das entspricht modernem theologischem Denken. &#8222;G\u00f6ttliche Gedanken&#8220; und eine biblische Ethik k\u00f6nnen mit weniger direktem Gottesbezug in einer rationalen Welt ihren Platz finden. Gleichzeitig sind klare rationale Gedanken, impulsive emotionale Entscheidungen und heroische (traditionelle) Spiritualit\u00e4t in Kombination wichtig, um die Probleme der Gegenwart zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einiger Zeit habe ich die alten Star Trek Filme mal wieder geschaut und bewusst auf medientheologische Anspielungen geachtet. Dabei fiel mir auf, dass zumindest die ersten sieben Filme (mit der Originalcrew) eine klare Hermeneutik von Sch\u00f6pfung \u00fcber Tod, Auferstehung, Apokalypse, Glaube an \u00dcbernat\u00fcrliches, extreme J\u00fcngerschaft, Endlichkeit und ein scheinbar perfektes Paradies zeichnen. 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