{"id":1824,"date":"2026-06-27T14:54:09","date_gmt":"2026-06-27T12:54:09","guid":{"rendered":"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/?p=1824"},"modified":"2026-06-27T15:04:35","modified_gmt":"2026-06-27T13:04:35","slug":"socialmedia-kompetenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/?p=1824","title":{"rendered":"SocialMedia Kompetenz"},"content":{"rendered":"\n<p>An der EH Tabor in Marburg habe ich ein Modul &#8222;SocialMedia-Kompetenz&#8220; unterrichtet, bei dem wir die Hintergr\u00fcnde hinter Instagram, TikTok und Co untersucht haben. In praktischen Bl\u00f6cken haben die Studis eigene Kurzvideos erzeugt, haben Posts aus verschiedenen Blickwinkeln (z.B. Verk\u00fcndigung, Werbung, Journalismus) gescribbelt und hybride Kommunikationsstratgien kennengelernt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/tiktok-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"381\" src=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/tiktok-1024x381.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1828\" srcset=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/tiktok-1024x381.jpg 1024w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/tiktok-300x112.jpg 300w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/tiktok-768x286.jpg 768w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/tiktok-1536x572.jpg 1536w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/tiktok-2048x763.jpg 2048w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/tiktok-1320x492.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Einige TN waren sehr offen f\u00fcr digitale Experimente, andere haben die skeptische Sicht st\u00e4rker gemacht, dass die direkte Mensch-Mensch-Gemeinschaft wichtig ist und man sich besser nicht zu stark digital vernetzen sollte. Beide Aspekte sind wichtig und wenn wir digitale Tools nutzen ist es relevant, die Hintergr\u00fcnde zu kennen, was mit unseren Daten passiert. Denn dann wird man meist weniger freigiebig mit privaten Informationen umgehen und kann trotzdem mit gutem Gewissen \u00f6ffentlich kommunizieren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/mr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"199\" src=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/mr-1024x199.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1827\" srcset=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/mr-1024x199.jpg 1024w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/mr-300x58.jpg 300w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/mr-768x149.jpg 768w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/mr-1536x299.jpg 1536w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/mr-1320x257.jpg 1320w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/mr.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Neben Medienrecht und Datenschutz waren auch Glaubenskommunikation, Gamingkultur und VirtualReality-Anwendung wichtige Themen, um ganzheitlich zu \u00fcberlegen, wie aktuell digitale Kommunikation stattfindet und wo Chancen und Risiken liegen. Wir haben uns zwei innovative Gemeindemodelle angeschaut und eine Hybrid-Veranstaltung konkret mit gestaltet. Wir haben Texte gelesen, Videos gesehen, diskutiert und eigene Erfahrungen gemacht. Dabei war klar, SocialMedia ist mehr als kurze Filmchen in globalen Plattformen, auch wenn das f\u00fcr viele der etablierte Standard ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/vr-1-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"411\" src=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/vr-1-1024x411.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1831\" srcset=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/vr-1-1024x411.jpg 1024w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/vr-1-300x120.jpg 300w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/vr-1-768x308.jpg 768w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/vr-1-1536x617.jpg 1536w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/vr-1-2048x822.jpg 2048w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/vr-1-1320x530.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Und am Ende haben wir einen Blick in die Zukunft gewagt: Wie wird sich die Gesellschaft weiterentwickeln? Wie werden wir in 10 Jahren kommunizieren? Welche Tools und Schnittstellen wird es geben, wie wird Gemeinde sich ver\u00e4ndern und welche gesellschaftlichen Prozesse k\u00f6nnen wir aktiv gestalten statt nur in Schockstarre zu verfallen? Denn bei allem KI-Hype und dystopischen Szenarien bleiben wir Akteure der Zukunft und k\u00f6nnen gesellschaftliche Werte hochhalten. Manchmal muss man sich auf den Marktplatz begeben, um Menschen zu erreichen, manchmal bewusst Alternativen anbieten oder wieder zu Stille, R\u00fcckzug und Langeweile einladen, um den kreativen Geist freizusetzen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/peterskirche2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"425\" src=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/peterskirche2-1024x425.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1829\" srcset=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/peterskirche2-1024x425.jpg 1024w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/peterskirche2-300x125.jpg 300w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/peterskirche2-768x319.jpg 768w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/peterskirche2-1536x638.jpg 1536w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/peterskirche2-2048x851.jpg 2048w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/peterskirche2-1320x548.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich war eine spannende Erkenntnis, dass bei allem technologischen Wandel das klassische 4-Augen-Gespr\u00e4ch immer noch hoch im Kurs steht und durch digitale Umbr\u00fcche eher noch an Wert gewinnen wird. Denn wenn digital alles k\u00fcnstlich erzeugt werden kann, ist die physische Begegnung die einzige validierbare Kommunikation.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Literatur.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"483\" src=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Literatur-1024x483.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1830\" srcset=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Literatur-1024x483.jpg 1024w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Literatur-300x142.jpg 300w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Literatur-768x362.jpg 768w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Literatur-1536x725.jpg 1536w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Literatur-2048x966.jpg 2048w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Literatur-1320x623.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Und die offene Frage in die Zukunft gerichtet war, ob wir f\u00fcr schrittweise bewusst werdende KI eine Art Sch\u00f6pfergott sein k\u00f6nnen, so wie wir davon ausgehen, von einem Sch\u00f6pfer geschaffen zu sein. Falls ja, was f\u00fcr ein Gott w\u00e4ren wir dann und wie gehen wir mit unserer Sch\u00f6pfung um? Oder werden wir mit KI im gleichen Kosmos existieren und deshalb eher als Mitgesch\u00f6pf auf gleicher Ebene wahrgenommen werden, wenn KI anf\u00e4ngt unseren Sch\u00f6pfer auch als ihren Sch\u00f6pfer zu sehen? Oder wird eine sich selber immer weiter optimierende KI am Ende sich selbst zu einerm Gott entwickeln und die Erde so umgestalten, dass menschliche Bed\u00fcrfnisse nicht mehr relevant sind und uns letztlich ausl\u00f6schen. Das sind Szenarien, die wir durch heutige Reglementierung von KI-Forschung beeinflussen k\u00f6nnten, auch wenn ich bei Firmen und Regierungen bisher wenig langfristige Perspektive dazu erkennen kann. Daher braucht es Kirche und Zivilgesellschaft. Du und ich als reflektierte multimediale Vermittler f\u00fcr die gemeinsame Gute Sache: Social &amp; Media &amp; Kompetenz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An der EH Tabor in Marburg habe ich ein Modul &#8222;SocialMedia-Kompetenz&#8220; unterrichtet, bei dem wir die Hintergr\u00fcnde hinter Instagram, TikTok und Co untersucht haben. In praktischen Bl\u00f6cken haben die Studis eigene Kurzvideos erzeugt, haben Posts aus verschiedenen Blickwinkeln (z.B. Verk\u00fcndigung, Werbung, Journalismus) gescribbelt und hybride Kommunikationsstratgien kennengelernt. 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