{"id":1694,"date":"2025-06-28T14:05:30","date_gmt":"2025-06-28T12:05:30","guid":{"rendered":"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/?p=1694"},"modified":"2025-06-28T14:33:15","modified_gmt":"2025-06-28T12:33:15","slug":"wie-wirklich-ist-die-wirklichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/?p=1694","title":{"rendered":"Wie wirklich ist die Wirklichkeit?"},"content":{"rendered":"\n<p>In letzter Zeit habe ich ein<a href=\"https:\/\/www.gonedigital.media\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.gonedigital.media\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> wissenschaftliches Paper<\/a> zur Realit\u00e4tsfrage ver\u00f6ffentlicht und im popkulturellen Kontext ein <a href=\"https:\/\/www.pechakucha.com\/events\/erfurt-vol-24\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.pechakucha.com\/events\/erfurt-vol-24\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pecha Kucha<\/a> dazu gehalten. Wie wirklich ist unsere Wirklichkeit? Welche alternativen Realit\u00e4ten oder Bestandteile der Realit\u00e4t gibt es bereits und welche virtuellen Realit\u00e4ten schaffen wir mit Geschichten, Kunst und Games? Und woher wissen wir eigentlich, dass unsere Realit\u00e4t real ist?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/8-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1706\" srcset=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/8-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/8-300x169.jpg 300w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/8-768x432.jpg 768w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/8-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/8-1320x743.jpg 1320w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/8.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Wirklichkeit ist das, was auf uns einwirkt, was uns pr\u00e4gt, beeinflusst, etwas mit uns macht. Und das ist weit mehr als physische Dinge. Auch z.B. Geld, Liebe, Konzepte und Meinungen sind wirkm\u00e4chtig und damit Realit\u00e4ten. Daher rede ich lieber von physischer Realit\u00e4t und virtueller Realit\u00e4t als Unterscheidung der beiden Ebenen. Denn manchmal ist durchaus die kohlenstoffliche Welt ein St\u00fcck weit &#8222;greifbarer&#8220; als die Welt in unseren K\u00f6pfen oder Datenspeichern. Bzw (um ein typisches Beispiel aufzugreifen) ich muss mich entscheiden, wo ich wann bin. Wenn ich beim gemeinsamen Treffen st\u00e4ndig am Handy h\u00e4nge, um mit anderen Leuten zu kommunizieren, bin ich nicht hier. Das ist erstmal weder gut noch schlecht, sondern eine aktive Entscheidung mit Konsequenzen. Was ist mir gerade wichtig. Manchmal sind das gute Remote-Freunde oder digitale Zivilgesellschaft. Manchmal ist das aber auch bewusst die Offline-Gemeinschaft. Wir geben einer Beziehung einen Wert, indem wir uns exklusiv nur mit einer oder wenigen Person\/en besch\u00e4ftigen, statt allen zur Verf\u00fcgung zu stehen. Und sich gegenseitig so viel Wirklichkeit zuzugestehen, schafft Wertsch\u00e4tzung. Da gro\u00dfe SocialMedia-Konzerne mit Milliardenbudgets um unsere Aufmerksamkeit buhlen, sollten wir uns dem bewusst zeitweise entziehen, um eine gewisse digitale Souver\u00e4nit\u00e4t zu behalten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/16.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/16-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1707\" srcset=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/16-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/16-300x169.jpg 300w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/16-768x432.jpg 768w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/16-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/16-1320x743.jpg 1320w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/16.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Als Theologe und Christ gehe ich dann noch eine Ebene weiter, bringe spirituelle Kommunikation ins Spiel. Zum einen wenn wir mit Gott reden und zum anderen wenn wir eine Antwort von ihm erwarten. Wer davon ausgeht, dass es eine transzendente Realit\u00e4t au\u00dferhalb unserer irdischen Existenz gibt, der kann auf unterschiedlicher Ebene mit dieser in Kontakt treten und es nicht zu tun, w\u00e4re t\u00f6richt. Ebenso k\u00f6nnen wir, wenn wir virtuelle Welten schaffen (z.B. in Computerspielen) mit diesen in Kontakt treten. Sp\u00e4testens, wenn selbst handelnde NPCs dort auf unsere Eingabe warten und mit uns kommunizieren wollen, werden wir Gesch\u00f6pf und Sch\u00f6pfer gleichzeitig. Und nach Stanislaw Lems These hinterfragt unsere F\u00e4higkeit, VR-Bewohnern v\u00f6llig real scheinende Simulationen zu erzeugen, die angenommene Tatsache, dass unsere Welt nicht auch nur ein Konstrukt sei. Ob es dann eine Spielwelt ist und Gott ein Gamer oder welche Form wir annehmen, w\u00e4re eine weitere Frage.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1708\" srcset=\"https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20-300x169.jpg 300w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20-768x432.jpg 768w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20-1320x743.jpg 1320w, https:\/\/medientheologe.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Wer mehr dazu lesen will, was das mit OneShot, Westworld, The 13th Floor und Pfingsten zu tun hat, dem sei mein (englisches) <a href=\"https:\/\/nx53958.your-storageshare.de\/s\/oKP9RBakBkBX5gJ\">Vortragsscript<\/a> und <a href=\"https:\/\/nx53958.your-storageshare.de\/s\/gMQKyGjwCs2d7K5\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/nx53958.your-storageshare.de\/s\/gMQKyGjwCs2d7K5\">Pr\u00e4sentation<\/a> zu dem Thema ans Herz gelegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In letzter Zeit habe ich ein wissenschaftliches Paper zur Realit\u00e4tsfrage ver\u00f6ffentlicht und im popkulturellen Kontext ein Pecha Kucha dazu gehalten. 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